Kapitel 2 · VWL · J1
Elastizitäten
Ein Kino erhöht den Eintritt um einen Euro – kommen dann noch genauso viele Gäste, oder bleibt der Saal halb leer? Die fallende aus dem letzten Kapitel verrät nur die Richtung. messen die Stärke der Reaktion in Prozent: auf den eigenen Preis, auf den Preis anderer Güter und auf das Einkommen. Mit ihnen entscheiden Unternehmen über Preise und der Staat über Steuern.
Zusammenhänge
Das Kapitel misst zuerst die Reaktion auf den eigenen Preis, dann auf alles andere:
| Frage | Abschnitt |
|---|---|
| Wie stark sinkt die Menge, wenn der Preis steigt – und lohnt sich die Preiserhöhung dann noch? | Direkte Preiselastizität der Nachfrage |
| Was passiert, wenn ein Ersatz- oder Ergänzungsgut teurer wird oder das Einkommen steigt? | Kreuzpreis- und Einkommenselastizität |
Die begleitet die VWL weiter: Sie entscheidet, wer eine Steuer trägt und wie stark Höchst- und Mindestpreise den Markt stören. In der BWL steckt sie hinter jeder Preisentscheidung – ob ein Rabatt mehr Umsatz bringt, hängt davon ab, wie elastisch die Kunden reagieren.
Abschnitte
Zusammenfassung
Das Kapitel in Kürze
- E = (Δx ÷ x) ÷ (Δp ÷ p) mit den alten Werten; Betrag unter 1 unelastisch, über 1 elastisch.
- Einflussfaktoren: Art des Gutes, , Anteil am Einkommen, Zeitraum, Dringlichkeit.
- Umsatz: unelastisch → Preiserhöhung lohnt, elastisch → Preissenkung lohnt; auf einer Geraden ist der Umsatz bei E = −1 am größten.
- Steuern: unelastisch → viel Einnahmen, wenig Lenkung; elastisch → umgekehrt.
- : positiv Substitute, negativ ; : über 1 superior, 0 bis 1 normal, unter 0 inferior.
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